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Klaus Hellermann
SH 1/132
Tel.: 32 - 2 73 14
Brigitte Kühnemundt
SH 1/135
Tel.: 32 - 2 64 66
Brigitte.Kuehnemundt@uv.rub.de
ANMELDUNG
Hochschuldidaktisches Qualifizierungsprogramm
Neben der Forschung kommt der Aufrechterhaltung und Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre ein außerordentlich hoher Stellenwert zu. Die Ruhr-Universität Bochum nimmt von daher eine systematische hochschuldidaktische Qualifizierung ihres Lehrpersonals in den Blick und bietet über die Stabsstelle des Rektorats "Interne Fortbildung und Beratung (IFB)" ihren Wissenschaftler/inne/n das Weiterbildungsprogramm "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule" an.
Dieses Programm orientiert sich zum einen an den Leitlinien der DGHD (Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik) bzw. des Netzwerkes Hochschuldidaktik NRW und greift zum anderen die Forderung der Hochschulgesetzgebung auf, die didaktische Eignung für Lehrende fordert, u.a. auch als Eingangsvoraussetzung für Professorinnen und Professoren (§ 36, Abs. 1,Ziffer 2 Hochschulgesetz NRW).
Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms werden Kompetenzen gefördert, die in der Hochschule zur professionellen Ausgestaltung der Lehrtätigkeit benötigt werden, um
- die jeweiligen Fachinhalte lernförderlich zu vermitteln,
- lernzielorientiert und transparent zu prüfen,
- Studierende im Lernprozess konstruktiv zu beraten,
- Lehrveranstaltungen zu evaluieren und
- die eigene Lehre innovativ zu entwickeln.
Das gesamte Programm umfasst drei Module von unterschiedlichem, zeitlichem Umfang, die aufeinander aufbauen:
Erweiterungs- und Vertiefungsmodul sollen möglichst erst nach Absolvierung des Basismoduls durchlaufen werden.
Die einzelnen Module schließen mit einem Zertifikat ab. Nach Absolvierung aller drei Module wird ein Gesamtzertifikat für den erfolgreichen Abschluss des Qualifizierungsprogramms ausgestellt.
Einige Veranstaltungen richten sich auch an Promovierende in der Research School und in anderen strukturierten Promotionsprogrammen, die damit auch Credt Points (CP) erwerben können. Die Anzahl der Credt Points finden Sie in den Seminarbeschreibungen.
Basismodul (76 AE) - Zertifikat
Ziel des Basismoduls ist die Vermittlung grundlegender hochschuldidaktischer Kompetenzen. Im Mittelpunkt steht die Planung, Durchführung und Evaluation von Lehr- und Lernprozessen insbesondere soweit sie sich auf Lernsituationen, Lehrveranstaltungen und die Förderung des Studiums bezieht.
Das Modul setzt sich aus folgenden Anforderungen zusammen und wird in jedem Semester angeboten:
1. Besuch von hochschuldidaktischen Veranstaltungen
- Durchführung und Gestaltung
universitärer Lehrveranstaltungen
HD 1_1: 29./30.11.2011
HD 1_2: 26./27.06.2012 - Klaus Hellermann
- Die Rolle als Lehrende/r mit Leben füllen –
Kompetenzorientierung als Chance
HD 2_1: 10./11.01.2012
HD 2_2: 03./04.07.2012 - Siracusa Gomez
- Blended Learning in der Lehre
HD 3_1: 13./14.12.2011
HD 3_2: 08./09.05.2012 - Holger Hansen
2. Zwei Lehrhospitationen
(Lehrcoachings, nach Vereinbarung, insgesamt 10 AE)
Auch im Jahresprogramm WiSe 2011/2012 und im SoSe 2012 bietet die IFB Ihnen Hospitationen an.
3. Teilnahme an einer Kollegialen Beratungsgruppe
(insgesamt 5 Termine zu je 3 AE, insgesamt 15 AE)
Hier finden Sie mehr Informationen zur aktuellen Kollegialen Beratungsgruppe.
4. Schriftliche Reflexion des Basismoduls
(kurze Einschätzung des eigenen Lernfortschritts im Basismodul, insgesamt 3 AE)
Hier finden Sie mehr Informationen zur Reflexion des Basismoduls.
Erweiterungsmodul (64 AE) - Zertifikat
Ziel des Erweiterungsmoduls ist die Weiterführung und Ergänzung der im Basismodul behandelten Themen. Zu diesem Zweck werden 1 oder 2-tägige Veranstaltungen aus insgesamt 8 hochschuldidaktischen Themenbereichen angeboten.
- Lehrveranstaltungen planen, durchführen, auswerten
- Neue Medien in der Lehre
- Studierende beraten
- Studierende prüfen
- Reflexion der eigenen Rolle als Lehrende/r
Um das Zertifikat zu erhalten, wählen Sie Veranstaltungen Ihres Interesses mit einem Gesamtumfang von 64 AE aus. In unserem Jahresprogramm WS 2011/2012 bis einschließlich SS 2012 sind folgende Veranstaltungen belegbar:
- Heterogenität in der Lehre
17.11.2011 - Dr. Christine Bäumler
- Umgang mit schwierigen Lehrsituationen
04./05.10.2011 - Eva-Maria Schumacher
- Kommen Sie nicht mit Problemen, sondern mit Vorschlägen
22/23.05.2012 - Klaus Hellermann, Dr. Peter Röhrig
- Planung mit System –
Lehrveranstaltungen anhand von Lernzielen strukturieren
10./11.11.2011 - Jun.-Prof. Dr. Grit im Brahm
- „Mit der Stimme ankommen“ -
Sprech- und Stimtraining
07./08.02.2012
Vertiefung: 07.03.2012 - Kriszti Kiss
- Moderation in der Hochschullehre
01./02.12.2011 - Peter Dürrschmidt
- „Holen Sie ein paar Stühle rein?“ Seminare mit großen Gruppen lebendig gestalten
22.06.2012 - Stefan Braun
- „Mit Eigenständigkeit zum Lernerfolg“
Studierende zum selbstständigen Arbeiten anleiten
24.04.2012 - Jun.-Prof. Dr. Grit im Brahm
- „Lernorte in neuem Glanz“
Tipps und Tricks für mehr Zufriedenheit mit nicht immer
ganz idealen Lernorten
15.05.2012 - Dr. Peter Röhrig
- „Und der Hörsaal ist wieder rappelvoll …“
Vorlesungen vor großen Grupen halten
25.01.2012 - Holger Hansen, Klaus Hellermann
- Studentisches Feedback zur Verbesserung
der Lehre nutzen
HD 17_1: 17.01.2012
HD 17_2: 25.06.2012 - Dr. Peter Röhrig, Frank Wissing, Mark Zeuch
- Anspruchsvoll und fair –
Gruppen kompetenzorientiert prüfen
04.06.2012 - Dr. Sebastian Walzik - Kompetenzorientiert Prüfen– Mit guten Beispielen voran!
20.01.2012 - Mark Zeuch - „Und was raten Sie mir?“
Mit schwierigen Beratungssituationen souverän umgehen
16.11.2011 - Michael Egeri - „Endlich Bachelor! Und was nun?“
Beratung beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium
17.04.2012 - Eva Fischer - Be- oder Entschleunigung?– Impulse zum Thema Zeitmanagement
19.06.2012 - Ulya Waldraff
Vertiefungsmodul (60 AE) - Zertifikat
Das Vertiefungsmodul bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit einem didaktischen Aspekt nach Wahl zu beschäftigen und ihn in der eigenen Lehrpraxis zu erproben. Es geht im Vertiefungsmodul deshalb vornehmlich um die
Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation einer innovativen Lehrveranstaltung
Im Rahmen einer einsemestrigen Lehrveranstaltung soll ein innovatives Lehrprojekt durchgeführt werden. Denkbar wäre es in den eigenen Veranstaltungen z. B. Formen handlungsorientierten Lernens, blended Learning Elemente oder moderationsorientierte Methoden an Stelle oder in Verbindung mit traditionellen Vermittlungs- und Lernformen aufzugreifen und zu erproben. Im Zuge der Durchführung sollen Einschätzungen der Studierenden evaluiert werden.
Die Erfahrungen mit dem innovativen Lehrprojekt sind im Rahmen einer Dokumentation, die 15 - 20 Seiten umfassen sollte, zu reflektieren.
Bei der Planung und Durchführung eines solchen Lehrprojekts kann die Unterstützung der Stabsstelle IFB in Anspruch genommen werden.
Je nach Situation oder Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind folgende Alternativen zur Durchführung eines innovativen Lehrprojekts möglich.
Als Alternativen zur Durchführung einer innovativen Lehrveranstaltung sind folgende Leistungen möglich:
Entwicklung und Dokumentation eines eigenen Lehrkonzeptes
Im Rahmen des Vertiefungsmoduls kann eine umfassendere schriftliche Arbeit das persönliche Verständnis von Lehre bzw. die eigenen Vorstellungen z. B. hinsichtlich Dozentenrolle, Ansprüchen an Lehre, Lehrziele, didaktische Prinzipien, den Umgang mit Studierenden, notwendige Kompetenzen usw. sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten formulieren und bereits gemachte Erfahrungen aufzeigen und reflektieren.
Das Lehrkonzept ist im Rahmen eines Abschlussgespräches zu präsentieren.
Initiierung von oder Beteiligung an Studienreformmaßnahmen in der eigenen Fakultät
Als weitere Alternative zum innovativen Lehrprojekt wird die Initiierung von Studienreformmaßnahmen bzw. die Mitwirkung bei Studienreformmaßnahmen in der Fakultät akzeptiert. Eine solche Maßnahme könnte z. B. die Durchführung eines Qualitätszirkels an einer Fakultät sein, deren Mitglieder notwendig gewordenen Veränderungen oder Verbesserungen in den Lehr- und Lernprozessen diskutieren, planen, durchführen, evaluieren und nach Möglichkeiten der Verstetigung suchen. Auch hier ist ein Bericht bzw. eine Dokumentation über den Prozess und seine Resultate vorzulegen.Das Vertiefungsmodul wird von der Stabsstelle IFB beratend unterstützt.
Erweiterungs- bzw. Vertiefungsmodul sollen erst nach Absolvierung des Basismoduls durchlaufen werden.
allgemeine Angebote (nicht im Qualifizierungsprogramm)
Bei diesen Angeboten handelt es sich um Zusätzliche die nicht im Hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm verortet sind. Diese sepziellen Angebote sind von den Plätzen her begrenzt.
- Video-Einzelcoaching für Lehrende
nach Vereinbarung - Barbara Michel - Das Lehrportfolio als Bewerbungsinstrument:
Entwickeln und dokumentieren Sie Ihr Lehrprofil!
nach Vereinbarung - Dr. Birgit Szczyrba

