Gesundheitstag der RUHR-UniversitÄt Bochum
Der nÄchste Gesundheitstag findet 2012 statt.
Hier finden Sie das Programm des Gesundheitstages 2010
„Stress und Arbeitsverdichtung - Strategien besser damit umzugehen“
15.09.2010, 10.00 bis 14.00 Uhr im Mensa-Foyer, rechte Seite.
Ziel:
der Veranstaltung ist es, einschlägige Informationen zu den Themen Stress, verstärkte Arbeitsbelastung und damit verbundene gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermitteln.
Es werden vielfältige Mitmachaktivitäten angeboten. Diese bieten Gelegenheit, an Hand praxisorientierter Lösungsansätze zu lernen
- effektiver mit Stress umzugehen
- Arbeitsabläufe stressfreier zu gestalten
- individuelles Leistungsvermögen zu verbessern
- Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz zu minimieren
Zur Erleichterung des persönlichen Umsetzungsprozesses stehen verschiedene Einrichtungen zur Beratung an Info-Ständen zur Verfügung.
Das Angebot:
1. InformationsstÄnde
2. Vortragsveranstaltungen
- Nur wer richtig erholt ist, kann auch volle Leistung bringen (Kellmann)
- Stress und Stressbewältigung (Schmeing)
- FÜhrungsstile und Co (Klingenberg)
- Work-Life-Balance (Fischer)
3. MitmachaktivitÄten
- Gymnastik, effektiv und schonend (Zimmer)
- Kurzentspannung nach Jacobson (Heitzer)
- Life Kinetik (Stahl)
- Nordic Walking (Stahl)
- Menschliches und stimmliches Überlebenstraining (Schneider)
4. Übersichtsplan
1. InformationsstÄnde
RUB-interne Einrichtungen:
- Arbeitsmedizin: Frau Dr. Timmermann und Kollegen
- Betriebliche Suchtberatung (BSB) und Mitarbeiterinnenberatung: Frau Heckmann
- Hochschulsport: Frau Lenze
- Interne Fortbildung und Beratung (IFB): Frau Markard, Herr Siep
- Organisation, Entwicklung und Beratung (OEB), ProKids, Pflegeberatung, Steuerkreis Gesundheit: Frau Kaus, Herr Koßmann, Herr Scholz
- Sportärztlicher Dienst: Herr Dr. Zimmer
RUB-externe Einrichtungen:
- AOK, die Gesundheitskasse, Frau Heitzer, Herr Engelke
- BARMER GEK: Frau Rychlewski, Frau Blaurock-Guske
- Blaues Kreuz, Stadtverband Bergkamen: Frau Totzek, Frau Putzer
2. Vortragsveranstaltungen
Prof. Dr. Michael Kellmann, Sportpsychologe an der RUB, formuliert als zentrale These seines Vortrags:
Nur wer richtig erholt ist, kann auch volle Leistung bringen
„Leistungsanforderungen und Leistungsdruck in unserer Gesellschaft werden immer stärker. Im Spitzensport, wie auch in der Wirtschaft, hat sich lange Zeit die Meinung gehalten, dass diese hohen Anforderungen durch eine Erhöhung des Arbeitspensums und eine Spezialisierung zu meistern sind. Doch die neuere Forschung zeigt, dass dies der falsche Weg ist. Zu frühzeitige und zu enge Spezifizierung führt zu geringer Flexibilität und einseitiger Überbelastung.
Erholung ist für die Steigerung physischer und mentaler Leistungsfähigkeit von immenser Bedeutung. Der Wechsel zwischen Belastung und Erholung ist entscheidend.
Umstrukturierungen in den Betrieben, Termindruck, Geschäftsreisen und -verhandlungen, Hektik und Stress führen zu einer gesteigerten Belastung des Einzelnen. Für ausreichende Erholung bleibt da oft nur wenig Zeit. Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit sind die Folge.
Die Veranstaltung thematisiert die eigenen Erholungsstrategien zu erkennen und zu prüfen. Nicht jede lieb gewonnene und "vermeintlich erfolgreiche" Strategie funktioniert in jeder Situation, so dass es günstig ist aus einer Vielzahl von Erholungsaktivitäten die adäquate auszuwählen.“
(10.15-11.00 Uhr, Raum 2)
Frank Schmeing, Dipl. Psychologe, Zentrum für Psychotherapie Psychologisches Institut der RUB, thematisiert im Rahmen eines interaktiven Vortrags das Thema
Stress und StressbewÄltigung
Gibt es eine Antwort auf die Frage, was genau Stress ist und welche Stressbewältigung die Beste ist? Jeder von uns hat sich schon irgendwie mit dem Thema beschäftigt und die körperlichen wie psychischen Folgen bedauert. Um sich einer möglichen Antwort zu nähern, ist es wichtig, die unterschiedlichen Ansätze der Stressdefinition und Stressbewältigung zu kennen.
Der Vortrag soll einen Überblick über diese Ansätze geben und der Versuch sein, etwas Ordnung in das so heterogene Thema Stress zu bringen.
Der Zuhörer wird sich dabei selbst unweigerlich die Frage stellen, wie gut die eigene Bewältigung tatsächlich funktioniert und an welchen Stellen vielleicht „nachgebessert“ werden kann: Kommt der Stress wirklich immer von außen und ganz überraschend oder gibt es auch in der Person liegende Stress-Quellen?
Ziel ist es, auch diesen oft kontrovers diskutierten Aspekt näher zu beleuchten. Manch einer könnte sogar den Eindruck gewinnen, effektive Stressbewältigung sei anstrengend …!
(11.00-12.00 Uhr, Raum 2)
Karl-W. Klingenberg, MitarbeiterInnen- und Führungskräfteberater, Universität Bielefeld
FÜhrungsstile und Co
Auswirkungen von Führungsverhalten und betrieblicher Informationspraxis auf die Arbeitsbewältigung und Gesunderhaltung der Beschäftigten
Auch im Zeitalter von Kennzahlen, IT unterstützten Steuerungsprozessen, Anforderungsprofilen und Qualitätsstandards ist das Führungsverhalten (einschließlich der betrieblichen Informationspolitik) von Vorgesetzten eine zentrale Größe im Betriebsgeschehen. Es hat nicht nur einen entscheidenden Einfluss auf Motivation, Innovation, Arbeitsbewältigung und Zielerreichung, sondern auch ebenso einen Einfluss auf das „soziale (Betriebs-) Klima“, welches für die Entwicklung einer produktiven Arbeitzufriedenheit eine wichtige Bedingung ist. Wie zeichnet sich ein Führungsverhalten aus, das positive Wirkungen entfaltet? Was sollte eine Führungskraft vermeiden, um nicht Gegenteiliges zu bewirken? Im Vortrag soll diesen und artverwandten Fragen nachgegangen werden. Insbesondere der Frage, wie Vorgesetzte durch entsprechendes (Führungs-) Verhalten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der alltäglichen Stressbewältigung hilfreich sein können.
(12.00-13.00 Uhr, Raum 2)
Herr Fischer, AMD TÜV, trÄgt vor zum Thema
Work-Life-Balance
Der Mitarbeiter des TÜV Rheinland betont, dass hohe Leistungsanforderungen, Erfolgsdruck sowie die Häufung von Stressreaktionen zu Standardthemen im Arbeitsalltag geworden sind. Zuwenig Bewegung, Erholungsphasen und Schlaf, ungesunde Ernährung sowie chronischer Stress fressen die individuellen Ressourcen schnell auf. An dieser Stelle kann mit dem Konzept des Work-Life- Balance wirkungsvoll gegengesteuert werden, d.h. es wird wieder ein angemessener Ausgleich zwischen den beruflichen Anforderungen einerseits und denen eines gesunden Lebens andererseits hergestellt mit dem Ziel, die berufliche und persönliche Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten. Der erste Schritt in diese Richtung bedeutet sich aktiv mit der eigenen Gesundheit auseinander zu setzen, ein gelebtes persönliches Gesundheitskonzept zu entwickeln. Der Tüv Rheinland hat dazu ein „Gesundheitsbarometer“ entwickelt, das es erlaubt, durch eine Analyse der eigenen „Gesundheitswetterlage“ die nachhaltige Wiederherstellung der der Work-Life-Balance sicher zu stellen.
(13.00-14.00 Uhr, Raum 2)
3. MitmachaktivitÄten
Dr. Kurt Zimmer, Leiter des Sportärztlichen Dienstes der RUB lädt Sie zusammen mit seiner Koautorin Isabell Ratka, Diplomsportlehrerin an der RUB, einIGE Elemente seines soeben erschienenEN Praxis-Buchs
Gymnastik, effektiv und schonend
kennen zu lernen und zu erproben. Es handelt sich dabei um Kräftigungs- Dehn- und Entspannungsübungen, die konsequent Adressatenbezogen und nach neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen konzipiert sind und mit Hilfe unterschiedlicher Geräte durchgeführt werden.
Ziel ist es durch abwechslungsreiche funktionsbezogene Übungen muskuläre Ungleichheiten zu kompensieren, die allgemeine und geistige Fitness zu verbessern, allgemein Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu erhalten und zu verbessern.
Das Training kann so aufgebaut werden, dass insbesondere ältere Teilnehmer davon profitieren indem sie durch eine spezielle Funktionsgymnastik ihre Mobilität, Selbständigkeit und Lebensqualität erhalten bzw. verbessern können.
(10.15-11.00 Uhr, Raum 1)
Ute Heitzer, Diplom-Sportlehrerin, AOK Westfalen-Lippe, lÄdt ihre GÄste ein zu einer
Kurzentspannung nach Jacobson
“Muskelverspannungen gehen häufig mit innerer Unruhe, Schlafstörungen und Konzentrationschwierigkeiten einher.
Ein leicht zu erlernendes und einfach anzuwendendes Mittel dagegen ist die "Progressive Muskelentspannung" nach Jacobson, deren Prinzip darin besteht, dass nacheinander einzelne Muskelgruppen zunächst für einige Sekunden angespannt und anschließend entspannt werden. Durch die vorhergehende Anspannung der Muskulatur wird die Entspannung besonders deutlich wahrgenommen. Dieser wohltuende Effekt breitet sich über den gesamten Körper aus und führt sowohl zu einer körperlichen als auch zu einer psychischen Entspannung.“
(jeweils 11.00-11.30, 12.00-12.30, 13.00-13.30 Uhr, Raum 1)
Ulla Stahl, Diplom-Sportlehrerin, Leiterin Wirbelwind am Groenemeyer-Institut lÄdt, IM AUFTRAG DER bARMER gek, ein zu
Life Kinetik
Life Kinetik ist ein ganzheitliches Trainingsprogramm für Körper und Geist – steigert Fitness, Produktivität, Lern- und Leistungsfähigkeit.
Jeder Mensch nutzt seine ca. 100 Milliarden Gehirnzellen, die er seit Geburt hat, anders – aber keiner schöpft die riesigen Möglichkeiten auch nur annährend aus.
Durch spaßige visuelle und koordinative Aufgaben für den Körper, wird das Gehirn gezwungen, neue Verbindungen zwischen den Gehirnzellen zu schaffen.
Je mehr dieser Verbindungen bestehen, desto höher ist die Leistungsfähigkeit des Gehirns.
(jeweils 11.30-12.00, 12.30-13.00, 13.30-14.00 Uhr, Raum 1)
Ulla Stahl, Diplom-Sportlehrerin, Leiterin Wirbelwind am Groenemeyer-Institut, RUB zeigt Ihnen
Nordic Walking
Das „Gehen mit Stöcken“ liegt im Trend. Methodisch richtig durchgeführt, wird mit dieser Art der Bewegung der gesamte Körper trainiert. Es kann Stress und auch Übergewicht reduziert werden. Nordic Walking ist in etwa so effektiv wie der allseits anerkannt besonders gesunde Skilanglauf.
Als weitere Vorteile sind zu nennen:
- sanfte Bewegungsform, für jeden schnell erlernbar, auch geeignet für Menschen mit Übergewicht, Herz-Kreislauf oder orthopädischen Einschränkungen
-effektives Ganzkörpertraining: ca. 90% der Muskulatur werden einbezogen, insbesondere auch die Oberkörper- und Armmuskulatur
-gelenkschonend, löst Verspannungen im Schulter- Nackenbereich
-wirkungsvoller Schlankmacher: Steigerung des Kalorienverbrauchs gegenüber dem Walken um ca. 50%
(10.15-11.00 Uhr, Außenbereich)
Hans Werner Schneider, Gesangslehrer und Gesangstherapeut lÄdt zum
Menschlichen und stimmlichen Überlebenstraining
durch singen ein. Diese Einladung ist an alle gerichtet die gerne singen, auch an die, die der Überzeugung sind, dass sie dies eigentlich nicht können. Herr Schneider der die Hustifex und Brummer Chöre in Bochum und Witten leitet (www.hustifex-brummer.de), arbeitet mit Übungen aus der Schule der Stimmenthüllung. Mit den Übungen lässt sich die menschliche Lebenskraft und Substanz kräftigen und lösen, fördern und entlasten, intensivieren und beruhigen.
(13.00-14.00 Uhr, Musisches Zentrum, Chorprobenraum)
Das AKAFÖ (Herr Zerria) bietet anlässlich des Gesundheitstages eine spezielle konsequent gesundheits-orientierte Kost an. Lassen Sie sich überraschen!
Die Hochschulleitung stellt die Beschäftigten der RUB jeweils in Absprache mit den zuständigen Vorgesetzten für die Teilnahme am Gesundheitstag vom Dienst frei.
Wir freuen uns auf Sie!
4. Übersichtsplan
MitmachaktivitÄten |
Vortragsveranstaltungen |
InformationsStÄnde |
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10.00 Uhr |
BegrÜßung durch den Kanzler |
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10.15 Uhr |
Gymnastik, effektiv und schonendDr. Zimmer, Sportmedizin RUB |
Beanspruchungs-ErholungstestProf. Kellmann -Sportpsycholgie RUB |
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Nordic WalkingUlla Stahl, Wirbelwind am Grönemeyer-Institut |
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11.00 Uhr |
KurzentspannungUte Heitzer, AOK |
StreßbewÄltigung interaktivFrank Schmeing, Psych. Institut RUB |
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11.30 Uhr |
Life-KinetikBARMER GEK |
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12.00 Uhr
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FÜhrung durch die KunstsammlungOrt: Kunstsammlung der RUB |
FÜhrungsstile und CoK.-W. Klingenberg, Uni Bielefeld |
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Pausenexpress HochschulsportOrt: Raum 1, Foyer keine Anmeldung erforderlich |
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12.30 Uhr |
Life-KinetikBARMER GEK |
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13.00 Uhr |
KurzentspannungUte Heitzer, AOK |
Work-Life BalanceCarsten Fische AMD-TÜV |
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FÜhrung durch den Chinesischen GartenOrt: Chinesischer Garten |
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Stimmliches und menschliches Überlebenstraining
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13.30 Uhr |
Life-KinetikBARMER GEK |
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Organisationsteam:
- Renate Heckmann: renate.heckmann@rub.de
- Dr. Dorothea Timmermann: dorothea.timmermann@rub.de
- Karl-Richard Siep: karl-richard.siep@rub.de

