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Hinweise zur Beantragung von Gehaltsvorschüssen

 

Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein unverzinslicher Vorschuss auf die Bezüge beantragt werden..

Gemäß der Vorschussrichtlinien kann ausschließlich aus folgenden Gründen ein Antrag auf Gehaltsvorschuss gestellt werden:

  • Wohnungswechsel aus zwingendem Anlass - zu den Aufwendungen für die Beschaffung von Möbeln und Hausrat dürfen Vorschüsse nicht gewährt werden.

  • Erstbeschaffung von Kraftfahrzeugen durch Beschäftigte, die wegen einer Behinderung von mindestens 50 v. H. für das Zurücklegen des Weges zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auf ein Kraftfahrzeug angewiesen sind,

  • Möbel- und Hausratbeschaffung aus Anlass der Eheschließung, der erstmaligen Begründung eines eigenen Hausstandes oder der Ehescheidung,

  • Aussteuer oder Ausstattung der eigenen Kinder, Adoptiv-, Pflege- und Stiefkinder, bei deren Verheiratung oder erstmaliger Begründung eines eigenen Hausstandes,

  • Ersatzbeschaffung bei Verlust von Möbeln, Hausrat und Bekleidung in Fällen, für die ein Versicherungsschutz nicht zu erlangen ist,

  • schwere Erkrankung und Bestattung von bedürftigen, beihilferechtlich nicht berücksichtigungsfähigen Familienangehörigen.

Der Antrag muss innerhalb von 6 Monaten seit Entstehen der Aufwendungen bei der Personalverwaltung gestellt werden. Dem Antrag sind alle notwendigen Nachweise beizufügen. Die Personalverwaltung hat das Recht, auch nach Gewährung des Vorschusses Rechnungen oder weitere Nachweise anzufordern.

Der Vorschuss darf das Dreifache der monatlichen Bezüge, höchstens jedoch 2560,- Euro, nicht übersteigen und muss in höchstens 20 gleichen Monatsraten getilgt werden.

Bei weiteren Fragen zum Gehaltsvorschuss, können Sie sich gern an die Sachbearbeiterinnen der Abteilung wenden.

Den Vordruck zur Beantragung des Gehaltsvorschusses finden Sie auf der Formularseite des Dezernat 3